Das hydraulische, das ist es, was mich stört. Dieses künstliche Synchronisieren der Frequenzen völlig unterschiedlicher Menschen. Ängstliches Horchen, Anpassen der Atmung, Arsch zusammenkneifen. Irgendwo singt Roberta Flack, und ich schäme mich. Ich ekle mich vor mir selbst. Alles ruht in dieser Hand. Und die begreift es nicht, nestelt herum, führt sich auf wie eine Luftpumpe. Wieder der Ekel. Flucht. Geh bitte.
Sportlich gesehen, kalorienverbrennend, wenn einen sonst schon nichts bewegt. Das Klischee der Klischees, das "typischste Typische", schlafen oder rauchen. Würgen und fliehen stehen nicht auf dem Plan. Vorausschauende Pflichterfüllung, zum Glück läuft der Film noch nebenbei. Irgendwo ist eine Grenze, von da an hilft kein Scherz mehr. Gefesselt, geknebelt, pflichterfüllend.
Ich hasse Dich, denke ich, und streiche ihr übers Haar.
Alles hat sich verändert, sagt sie. Ja, denke ich, sage nein. Dann schweige ich.