7.2.06

Das hydraulische, das ist es, was mich stört. Dieses künstliche Synchronisieren der Frequenzen völlig unterschiedlicher Menschen. Ängstliches Horchen, Anpassen der Atmung, Arsch zusammenkneifen. Irgendwo singt Roberta Flack, und ich schäme mich. Ich ekle mich vor mir selbst. Alles ruht in dieser Hand. Und die begreift es nicht, nestelt herum, führt sich auf wie eine Luftpumpe. Wieder der Ekel. Flucht. Geh bitte.
Sportlich gesehen, kalorienverbrennend, wenn einen sonst schon nichts bewegt. Das Klischee der Klischees, das "typischste Typische", schlafen oder rauchen. Würgen und fliehen stehen nicht auf dem Plan. Vorausschauende Pflichterfüllung, zum Glück läuft der Film noch nebenbei. Irgendwo ist eine Grenze, von da an hilft kein Scherz mehr. Gefesselt, geknebelt, pflichterfüllend.
Ich hasse Dich, denke ich, und streiche ihr übers Haar.

Alles hat sich verändert, sagt sie. Ja, denke ich, sage nein. Dann schweige ich.

7 Comments:

Blogger Rohrkrieg said...

ich habe es 3 mal durchgelesen, und glaube ein Ahnung davon zu haben, was sie meinen. Und obwohl mir solche Texte gefallen, denke ich, sind das so Einträge die man nur für sich schreibt...

07 Februar, 2006 18:52  
Anonymous schoko-bella said...

manchmal verändern wir uns so, daß die wege sich trennen müssen. manchmal öffnen wir aber auch nur die augen und stellen fest, daß wir nie zusammen gehörten.

09 Februar, 2006 06:56  
Blogger F said...

Schieb den Wal zurück ins Meer.

09 Februar, 2006 10:07  
Blogger F said...

Auch das Hydraulische braucht Symmetrie.

09 Februar, 2006 15:42  
Blogger texas-jim said...

Rohrkrieg, freut mich, wenn sich jemand interessiert.
Bella, die Unterscheidung gefällt mir.
KleinesF, das sollte man zuvor bedenken. Da ham Se recht, ham Se da.

09 Februar, 2006 17:35  
Blogger F said...

Rohrkrieg, das ist grad das Geile hier, dass der Herr Jim in erster Linie für sich schreibt. Wenn ich Sie da aufklären darf.

10 Februar, 2006 00:09  
Blogger texas-jim said...

Deshalb verwende ich auch hässliche Farben und schreibe Zahlen aus. Alles instrumentalisiert.

Naja, fast.

10 Februar, 2006 01:44  

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