Herrjeh, sogar das Wasser ist still hier drin. Wo kommt nur dieses Fiepen her? Aus meinem Ohr, okay. Aber das Röcheln? Das bin ich, na gut.
Zum Fiepen und Röcheln kommen wir später, zuerst soll es nun ums Wasser gehen. Oder eher nicht, wie man es nimmt.
Man kann übers Leben philosophieren, während man trinkt. Am besten gemeinsam, laut und bis zum Sonnenaufgang. Wer gerne etwas ergebnisorientierter denkt, Betriebswirtschaft studiert und auch sonst keinen Spaß im Leben hat, wird zunächst übers Leben philosophieren und sich dann ob des niederschmetternden Resultats betrinken. Funktioniert einwandfrei.
Leider gibt es noch eine dritte Variante - sich zu betrinken, um anschließend übers Leben zu philospohieren. Das Problem dabei ist nicht die eher unorthodoxe Logik des Betrunkenen, sondern die furchtbare Klarheit und Endgültigkeit der Überlegungen. Wer im Delirium Konsequenzen zieht tut gut daran, weiterzutrinken, bis er sicher sein kann, die wichtigsten Erkenntnisse beim Erwachen wieder vergessen zu haben.
Was kann man also tun, wenn man sich betrunken, philosophiert und dazu noch fürchterlich erkältet hat? Richtig - man tut, was ein Mann tun muß. (Die Damen dürfen sich an dieser Stelle ausgenommen fühlen - ich habe keine Ahnung, was Damen in dem Fall so tun.) Und so stand ich eine halbe Stunde später oben am Waldrand, und fällte Traufbäume.
Gegen schlechte Stimmung hilft körperliche Arbeit, meint zumindest mein Chef. Ich meine, gegen schlechte Stimmung hilft etwas kaputtzumachen, möglichst laut und für sich, sodaß man ganz viele obszöne Sachen sagen kann, und Dinge beschimpfen, weil das ganz toll befreiend ist.
Da ist er wieder, der kleine Unterschied. Was ein richtiger Texaner ist, der schüttelt die drei Grundlagen des Mannseins nebenbei aus dem Ärmel (einen Baum pflanzen, ein Haus bauen), oder träumt zumindest regelmäßig davon (einen Sohn zeugen).


Disclaimer: Das da bin selbstverständlich nicht ich. Das Bild ist eine Initiative der Bestattungsunternehmerinnung und des Freundeskreises "Selbstmörder im Forst". Und dem Internet glaubt man sowieso nix.
Zum Fiepen und Röcheln kommen wir später, zuerst soll es nun ums Wasser gehen. Oder eher nicht, wie man es nimmt.
Man kann übers Leben philosophieren, während man trinkt. Am besten gemeinsam, laut und bis zum Sonnenaufgang. Wer gerne etwas ergebnisorientierter denkt, Betriebswirtschaft studiert und auch sonst keinen Spaß im Leben hat, wird zunächst übers Leben philosophieren und sich dann ob des niederschmetternden Resultats betrinken. Funktioniert einwandfrei.
Leider gibt es noch eine dritte Variante - sich zu betrinken, um anschließend übers Leben zu philospohieren. Das Problem dabei ist nicht die eher unorthodoxe Logik des Betrunkenen, sondern die furchtbare Klarheit und Endgültigkeit der Überlegungen. Wer im Delirium Konsequenzen zieht tut gut daran, weiterzutrinken, bis er sicher sein kann, die wichtigsten Erkenntnisse beim Erwachen wieder vergessen zu haben.
Was kann man also tun, wenn man sich betrunken, philosophiert und dazu noch fürchterlich erkältet hat? Richtig - man tut, was ein Mann tun muß. (Die Damen dürfen sich an dieser Stelle ausgenommen fühlen - ich habe keine Ahnung, was Damen in dem Fall so tun.) Und so stand ich eine halbe Stunde später oben am Waldrand, und fällte Traufbäume.
Gegen schlechte Stimmung hilft körperliche Arbeit, meint zumindest mein Chef. Ich meine, gegen schlechte Stimmung hilft etwas kaputtzumachen, möglichst laut und für sich, sodaß man ganz viele obszöne Sachen sagen kann, und Dinge beschimpfen, weil das ganz toll befreiend ist.
Da ist er wieder, der kleine Unterschied. Was ein richtiger Texaner ist, der schüttelt die drei Grundlagen des Mannseins nebenbei aus dem Ärmel (einen Baum pflanzen, ein Haus bauen), oder träumt zumindest regelmäßig davon (einen Sohn zeugen).


Disclaimer: Das da bin selbstverständlich nicht ich. Das Bild ist eine Initiative der Bestattungsunternehmerinnung und des Freundeskreises "Selbstmörder im Forst". Und dem Internet glaubt man sowieso nix.
3 Comments:
Nicht träumen, machen!
Da haben Sie was falsch verstanden: Freilich bin ich das. Aber ich möchte doch keinen Ärger mit der Berufsgenossenschaft.
Und den ganzen Spinat haben Sie... aufgegessen?
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