Gestern habe ich bereits den zweiten Abend des Wochenendes zuhause verbracht. Die ersten Leute riefen heute morgen bereits an, um zu kondolieren.
Ganz so tragisch war es zwar nicht, aber die Aufmerksamkeit, die ich durch mein Fernbleiben auf mich ziehe, scheint größer zu sein als die, wenn ich ganz normal anwesend bin. Seltsamerweise passieren die wirklich wichtigen Dinge auch erst, wenn ich z.B. bei den Jungs im Bauwagen an der Bar meditiere (was aber in diesem Jahr erst einmal vorgekommen ist, als E. zu Besuch war, und ich ihm unbedingt nochmal "Sechzehn-Tot" erklären musste).
Irgendwie war dieses Wochenende die Lust nicht da; am Freitag habe ich mich nach einem Feierabendbier auf den Heimweg gemacht, nur um dann nachts durch das Telefon und die obligatorische "Wo ist noch was los - Kommst Du mit - Wo bist Du - Kannst Du mich holen?"-Frage geweckt zu werden. Scheinbar hat die Dame aber doch noch ein Fest/einen Begleiter/einen Fahrer gefunden, denn sie hat sich erst am Samstag wieder gemeldet.
Gestern habe ich mich dem Faschingsball des Sportvereins im Dorf verweigert, weil mich das Männerballett, bei dem ich vor zwei Jahren noch dabei war, irgendwie nicht mehr reizt. Ich werde alt. Und als die Kollegen aus Bartholomä Richtung Waldstetten losfahren wollten, war ich noch nicht hergerichtet. Dann bin ich eben zuhause geblieben und habe mir heute morgen beim Taxidienst (wer schenkt mir ein gelbes Taxi-Schild?) für den Faschingsverein alles über das Fest erzählen lassen. Und ich bin nicht einmal, wie üblich, in unendliche Trauer versunken, weil ich mal was verpasst habe. Im Gegenteil: Ich höre mir die Geschichten immer noch gerne an, S., dessen Höschen beim Tanz verrutscht ist, und der die ganze lokale Damenwelt in helle Begeisterung versetzt hat, S., der mal wieder so zutraulich "Darf ich heute bei Dir schlafen? Ich bin auch ganz anständig..." fragte, und meine Zimmerer B. und J., die einfach nur sturzbetrunken waren. Aber ich wünsche mir nicht mehr, dabeigewesen zu sein.
Ich werde alt. Zum Glück ist Donnerstag Weiberfasching - da werden wir wieder "so richtig" um die Häuser ziehen, nach dem Ball in Mögglingen den Club (www.club-72.de) öffnen und einfach ein Riesenfest haben. Außerdem muss ich jetzt los - die Remsgöckel haben beim Umzug irgendwas Böses mit mir vor und die Hohenstaufer Hexen wollen mich in ihren Wagen sperren. Ganz zu schweigen davon, daß mich die Bartholomäer ob meines neuen Aufklebers am Auto wahrscheinlich einfach lynchen werden. Wir werden sehen...
Nachtrag: Warum meldet sich Hollywood nicht bei mir? Mein Fernbleiben müsste dort doch längst Legende sein...
Ganz so tragisch war es zwar nicht, aber die Aufmerksamkeit, die ich durch mein Fernbleiben auf mich ziehe, scheint größer zu sein als die, wenn ich ganz normal anwesend bin. Seltsamerweise passieren die wirklich wichtigen Dinge auch erst, wenn ich z.B. bei den Jungs im Bauwagen an der Bar meditiere (was aber in diesem Jahr erst einmal vorgekommen ist, als E. zu Besuch war, und ich ihm unbedingt nochmal "Sechzehn-Tot" erklären musste).
Irgendwie war dieses Wochenende die Lust nicht da; am Freitag habe ich mich nach einem Feierabendbier auf den Heimweg gemacht, nur um dann nachts durch das Telefon und die obligatorische "Wo ist noch was los - Kommst Du mit - Wo bist Du - Kannst Du mich holen?"-Frage geweckt zu werden. Scheinbar hat die Dame aber doch noch ein Fest/einen Begleiter/einen Fahrer gefunden, denn sie hat sich erst am Samstag wieder gemeldet.
Gestern habe ich mich dem Faschingsball des Sportvereins im Dorf verweigert, weil mich das Männerballett, bei dem ich vor zwei Jahren noch dabei war, irgendwie nicht mehr reizt. Ich werde alt. Und als die Kollegen aus Bartholomä Richtung Waldstetten losfahren wollten, war ich noch nicht hergerichtet. Dann bin ich eben zuhause geblieben und habe mir heute morgen beim Taxidienst (wer schenkt mir ein gelbes Taxi-Schild?) für den Faschingsverein alles über das Fest erzählen lassen. Und ich bin nicht einmal, wie üblich, in unendliche Trauer versunken, weil ich mal was verpasst habe. Im Gegenteil: Ich höre mir die Geschichten immer noch gerne an, S., dessen Höschen beim Tanz verrutscht ist, und der die ganze lokale Damenwelt in helle Begeisterung versetzt hat, S., der mal wieder so zutraulich "Darf ich heute bei Dir schlafen? Ich bin auch ganz anständig..." fragte, und meine Zimmerer B. und J., die einfach nur sturzbetrunken waren. Aber ich wünsche mir nicht mehr, dabeigewesen zu sein.
Ich werde alt. Zum Glück ist Donnerstag Weiberfasching - da werden wir wieder "so richtig" um die Häuser ziehen, nach dem Ball in Mögglingen den Club (www.club-72.de) öffnen und einfach ein Riesenfest haben. Außerdem muss ich jetzt los - die Remsgöckel haben beim Umzug irgendwas Böses mit mir vor und die Hohenstaufer Hexen wollen mich in ihren Wagen sperren. Ganz zu schweigen davon, daß mich die Bartholomäer ob meines neuen Aufklebers am Auto wahrscheinlich einfach lynchen werden. Wir werden sehen...
Nachtrag: Warum meldet sich Hollywood nicht bei mir? Mein Fernbleiben müsste dort doch längst Legende sein...