You´ve come a long way, baby
Es ist so lange her, daß wir beide gemeinsam etwas unternommen haben. Fast habe ich Deinen Geruch, Deine Geräusche vergessen. Deine Macken, Dein Aussehen.
Viel haben wir miteinander geredet, gelacht, geflucht. Ich habe mich über Dich geärgert, Dir Geschenke gekauft. Ich habe Dich gestreichelt, Dich geneckt, doch Du hast keinen Mucks gemacht.
Daraufhin habe ich Dich eine Zeitlang vernachlässigt. Sträflich, ich gebe es zu. Unverzeihlich eigentlich. Für morgen sind wir verabredet. Ich freue mich darauf, habe schon an ein schönes Plätzchen im Wald gedacht, ein ruhiges Plätzchen, auf dem wir beide gemeinsam ein wenig Lärm machen können. Du wirst mich tragen, ich werde Dich leiten. Ich werde Dir etwas Besonderes zu Trinken einpacken.
Hart mußte ich zu Dir sein, damit Du wieder zu mir zurückkamst. Doch Du bist wieder da. Nur für mich. Du hast Dich kaum verändert, hörst Dich so gesund wie eh und je an. Und Du brennst auf mich, das spüre ich. Auch ich brenne.
Weißt Du was? Ich lasse alles stehen und liegen, und wir gehen gleich jetzt. Einfach so, nur wir beide. Du wartest schon zu lange.
Gut, Du bist sieben Jahre jünger als ich. Und Du wirst es nie leicht mit meinen Eltern haben, nie werden sie Dich freiwillig ins Haus lassen. Immer wirst Du diejenige sein, die ihnen ihren Sohn stehlen will. Das soll uns nicht kümmern. Du hast mich schon gestohlen, damals, in dieser Winternacht, als ich Dich zum ersten Mal nahm. Als wir durch Eis und Schnee preschten, feurig und kalt, schreiend und stumm vor Glück. Damals hast Du mein Herz gewonnen, Deine Nebenbuhlerin ausgestochen.
Sie mag jünger sein, schlanker und stärker. Doch Du hast Charakter, ich kenne jede Ecke und Kante Deines Körpers. Respekt und blindes Vertrauen. Solange die andere Dame noch da ist, vertragt ihr euch aber, ja?
Meine KLR.
(Vorhersehbar vielleicht. Aber für Nichtmotorradfahrer vielleicht nicht nachvollziehbar.)
Viel haben wir miteinander geredet, gelacht, geflucht. Ich habe mich über Dich geärgert, Dir Geschenke gekauft. Ich habe Dich gestreichelt, Dich geneckt, doch Du hast keinen Mucks gemacht.
Daraufhin habe ich Dich eine Zeitlang vernachlässigt. Sträflich, ich gebe es zu. Unverzeihlich eigentlich. Für morgen sind wir verabredet. Ich freue mich darauf, habe schon an ein schönes Plätzchen im Wald gedacht, ein ruhiges Plätzchen, auf dem wir beide gemeinsam ein wenig Lärm machen können. Du wirst mich tragen, ich werde Dich leiten. Ich werde Dir etwas Besonderes zu Trinken einpacken.
Hart mußte ich zu Dir sein, damit Du wieder zu mir zurückkamst. Doch Du bist wieder da. Nur für mich. Du hast Dich kaum verändert, hörst Dich so gesund wie eh und je an. Und Du brennst auf mich, das spüre ich. Auch ich brenne.
Weißt Du was? Ich lasse alles stehen und liegen, und wir gehen gleich jetzt. Einfach so, nur wir beide. Du wartest schon zu lange.
Gut, Du bist sieben Jahre jünger als ich. Und Du wirst es nie leicht mit meinen Eltern haben, nie werden sie Dich freiwillig ins Haus lassen. Immer wirst Du diejenige sein, die ihnen ihren Sohn stehlen will. Das soll uns nicht kümmern. Du hast mich schon gestohlen, damals, in dieser Winternacht, als ich Dich zum ersten Mal nahm. Als wir durch Eis und Schnee preschten, feurig und kalt, schreiend und stumm vor Glück. Damals hast Du mein Herz gewonnen, Deine Nebenbuhlerin ausgestochen.
Sie mag jünger sein, schlanker und stärker. Doch Du hast Charakter, ich kenne jede Ecke und Kante Deines Körpers. Respekt und blindes Vertrauen. Solange die andere Dame noch da ist, vertragt ihr euch aber, ja?
Meine KLR.
(Vorhersehbar vielleicht. Aber für Nichtmotorradfahrer vielleicht nicht nachvollziehbar.)
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