Kein Titel
Heute war ich mal wieder an der Uni. Eigentlich nichts Besonderes, sollte man denken. Oder aber man sieht seine Vorurteile gegen das studentische Volk bestätigt. Aber das soll mich jetzt nicht kümmern.
Die Uni macht mich in der Zeit vor den Prüfungen immer reichlich depressiv, weil alle von irgendwelchen Aufgaben reden, die ich noch nie gesehen habe, weil alle außer mir so toll vorbereitet sein werden, weil alle außer mir so motiviert sind.
Jedenfalls laufe ich heute mittag gemütlich durch die Bahnhofshalle, schaue nach der Anzeigetafel und den spärlich gesäten Damen auf dem Bahnsteig, und renne beinahe einen Rollstuhl über den Haufen. Tat mir natürlich furchtbar leid, schaue also runter auf das etwa sechzehnjährige Mädchen in demselben, und entschuldige mich. Sie lächelt. Sie strahlt geradezu. An dieser Stelle möchte ich hinzufügen, daß ich nicht der Typ bin, der normalerweise von einem Mädchen angelächelt wird, und daß mir außerdem Begegnung und Umgang mit Behinderten aus persönlichen Gründen absolut geläufig ist, soll heißen, ich kann einfach gut mit diesen Menschen. Ich blicke hoch, und sehe den wahrscheinlichen Vater des Mädchens, dem das Ganze furchtbar unangenehm ist, und der mich geradezu bösartig anblitzt, ohne den Mund aufzumachen. Das Mädchen streckt die Hand aus nach meiner Motorradjacke, und lacht.
In diesem Moment hätte ich meinen Tag zu einem Wunder machen können. Meine Gedanken kreisen blitzschnell. Ihc gebe ihr die Hand. Ich lade sie ein, mitzufahren. Ich spreche ihren Vater darauf an, was er davon hält. Ich werde einen Bekannten um eines seiner Trikes anhauen, damit ich das Mädchen einmal auf eine kleine Spritztour mitnehmen kann. Sie hat offensichtlich eine Riesenfreude an allem, was mit Motorrädern zu tun hat, und zeigt sie auch.
Während ich denke und schaue, dreht sich der Mann wortlos um, und schiebt das Mädchen weg, das mir nochmal winkt. Statt hinterherzugehen, bleibe ich einfach betreten stehen.
Die Uni macht mich in der Zeit vor den Prüfungen immer reichlich depressiv, weil alle von irgendwelchen Aufgaben reden, die ich noch nie gesehen habe, weil alle außer mir so toll vorbereitet sein werden, weil alle außer mir so motiviert sind.
Jedenfalls laufe ich heute mittag gemütlich durch die Bahnhofshalle, schaue nach der Anzeigetafel und den spärlich gesäten Damen auf dem Bahnsteig, und renne beinahe einen Rollstuhl über den Haufen. Tat mir natürlich furchtbar leid, schaue also runter auf das etwa sechzehnjährige Mädchen in demselben, und entschuldige mich. Sie lächelt. Sie strahlt geradezu. An dieser Stelle möchte ich hinzufügen, daß ich nicht der Typ bin, der normalerweise von einem Mädchen angelächelt wird, und daß mir außerdem Begegnung und Umgang mit Behinderten aus persönlichen Gründen absolut geläufig ist, soll heißen, ich kann einfach gut mit diesen Menschen. Ich blicke hoch, und sehe den wahrscheinlichen Vater des Mädchens, dem das Ganze furchtbar unangenehm ist, und der mich geradezu bösartig anblitzt, ohne den Mund aufzumachen. Das Mädchen streckt die Hand aus nach meiner Motorradjacke, und lacht.
In diesem Moment hätte ich meinen Tag zu einem Wunder machen können. Meine Gedanken kreisen blitzschnell. Ihc gebe ihr die Hand. Ich lade sie ein, mitzufahren. Ich spreche ihren Vater darauf an, was er davon hält. Ich werde einen Bekannten um eines seiner Trikes anhauen, damit ich das Mädchen einmal auf eine kleine Spritztour mitnehmen kann. Sie hat offensichtlich eine Riesenfreude an allem, was mit Motorrädern zu tun hat, und zeigt sie auch.
Während ich denke und schaue, dreht sich der Mann wortlos um, und schiebt das Mädchen weg, das mir nochmal winkt. Statt hinterherzugehen, bleibe ich einfach betreten stehen.
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